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Fleisch, Fisch & Eier
  • 16.11.2011

Ist das Ei noch frisch?

Eierkuchen in Pfanne

Frische Eier sind leicht verderbliche Lebensmittel mit einer begrenzten Haltbarkeit. Wie alt bzw. frisch ein Ei ist, lässt sich anhand eines Frischetests bestimmen.

Wie lange können Eier gelagert werden?

Hühnereier mit unbeschädigter Eierschale können bei Temperaturen zwischen +5°C und +8°C bis zu drei Wochen gelagert werden. Am besten eignet sich das abgeschlossene Eierfach des Kühlschranks. Durch extreme Temperaturschwankungen von kalt auf warm oder umgekehrt wird der natürliche Selbstschutz des Eies beeinträchtigt. Hierdurch kann sich die Qualität verschlechtern, das Ei altert schneller.

Die Haltbarkeit von rohen Eiern richtet sich nach dem jeweiligen Mindesthaltbarkeitsdatum.

rohe Eier im Kühlschrank

gemäß Mindesthaltbarkeitsdatum

gekochte Eier im Kühlschrank

7-14 Tage

Speisen mit rohen Eiern im Kühlschrank

maximal 24 Stunden

rohes Eigelb, rohes Eiklar im Kühlschrank

3 Tage

rohes Eigelb, rohes Eiklar

8-10 Monate im Gefrierfach


Nur ganz frisch genießbar?

Eier entwickeln nach einer Mindestreifezeit von 3 Tagen nach dem Legen ihr volles Aroma und schmecken drei bis vierzehn Tage nach dem Legen am besten. Legefrische Eier sind zum Kochen nicht ideal, da sie sich nur schlecht aus der Schale pellen lassen.

Ist das Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten, sind Eier nicht verdorben. Sie sollten aber so bald wie möglich gegessen und nur noch für Speisen verwendet werden, die für einige Minuten auf mindestens 70° C erhitzt werden.

Wie frisch ist das Ei?

Wie alt das gekaufte Ei tatsächlich ist, kann der Verbraucher oft nicht so einfach erkennen, denn das Legedatum muss nicht angegeben werden. Es lässt sich aber ganz leicht selbst berechnen und zwar folgendermaßen: „Mindesthaltbarkeitsdatum abzüglich 28 Tage = Legedatum“.

Frischetests geben ebenfalls zuverlässig Auskunft über das Alter des Eis.

Aufschlagtest: Im Gegensatz zu frischen Eiern, haben ältere Eier ein abgeflachteres Eigelb, das Eiweiß läuft wässrig auseinander. Bei frischen Eiern ist das Eigelb gewölbt und das Eiweiß in zäh- und dünnflüssige Schichten geteilt.

Schütteltest: Da das Eiklar bei alten Eiern dünnflüssiger ist, verursachen alte Eier beim Schütteln ein glucksendes Geräusch. Bei frischen Eiern kann man solch ein Geräusch nicht hören.

Schwimmtest: Wird ein frisches Ei in kaltes Wasser gelegt, bleibt es am Boden liegen. Ältere Eier richten sich aufgrund der vergrößerten Luftkammer auf oder schwimmen sogar an der Oberfläche.


Quellen:


Autorin: Saskia Kotzanek
Bildautorin: Friederike Wöhrlin

Bo 01/17

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