Service-Navigation

Suchfunktion

  • 06.09.2018
Gläser mit aromatisiertem Wasser

Trend-Drinks

Wasser-und-Kräutertee-Langeweile muss nicht sein. Ob lau oder eiskalt, sanft oder intensiv-süß – die Power-Durstlöscher der etwas anderen Art sehen gut aus, schmecken herrlich und tun ab und zu richtig gut.

Wir sollten täglich mindestens 1,5 bis 2 Liter trinken. Dabei ist Wasser natürlich das Getränk der Wahl. Wer ab und zu etwas mit mehr Geschmack braucht, findet zahlreiche Alternativen, von Limos und Eistees über Vitamin-Wasser bis Smoothies. In den Supermarktregalen gibt es all diese Getränke fertig zubereitet – praktisch, jedoch oft mit unnötig großen Mengen an Zucker, Aromen und Konservierungsstoffen. Schmackhafter, abwechslungsreicher, gesünder und günstiger ist es, die Drinks selbstzumachen.

Top 3-Limonaden

Mate-Limo, ein stark koffeinhaltiges Erfrischungsgetränk, kann man aus folgenden Zutaten ganz einfach selbst machen: loser Mate-Tee (ursprünglich aus Südamerika; erhältlich im Bioladen oder Teegeschäft), Zitronen oder Limetten, etwas Zucker sowie Mineralwasser. Es gibt verschiedene Geschmacksvarianten – in Büchern und Internet findet man zahlreiche unterschiedliche Rezepte.

Switchel (auch Swizzle oder Switchy genannt) gehört in Amerika schon lange zum Repertoire der „gesunden Softdrinks“ und darf auch bei uns in keiner Szenebar mehr fehlen. Die erfrischende Limonade stellt man her, indem man frischen, gewürfelten Ingwer mit Wasser aufkocht und 20 Minuten ziehen lässt. Dann Ahornsirup, Apfelessig und Zitronensaft in eine Karaffe geben und Ingwerwasser durch ein Sieb dazugießen. Der süß-scharf-säuerliche Drink lässt sich warm oder kalt, mit oder ohne Alkohol und mit Beeren oder Gewürzen verfeinert genießen.

Shrub lässt sich ebenfalls ganz einfach herstellen, aus lediglich drei Zutaten: Früchte, Essig und Zucker. Obst (z.B. Rhabarber, Beeren, Kirschen, Zitronen, Äpfel, Birnen, Quitten oder Pflaumen) klein schneiden, mit Zucker vermischen und über Nacht ziehen lassen. Dann den entstandenen Most durch ein Sieb streichen, mit Apfel- oder Weißweinessig mischen. Im Kühlschrank hält sich der Essig-Frucht-Sirup mehrere Wochen. Vor dem Verzehr einfach mit Mineralwasser und Eiswürfeln mischen.

Aromatisiertes Wasser

„Wellness-Wässer“, wie sie in zahlreichen Variationen in Plastikflaschen angeboten werden, sind teuer, oft kalorienhaltig und somit überflüssig. Machen Sie Ihr Vitamin-Wasser selbst: Einen Schluck Fruchtsaft oder ein paar Obststückchen (z. B. Zitrone, Limette, Orange, Ananas, Erdbeeren, Melone) und Eiswürfel, nach Belieben ergänzt mit Ingwer und Kräutern (z.B. Basilikum, Minze, Zitronenmelisse, Salbei, Thymian) in einer Karaffe mit Mineralwasser aufgießen und genießen.

Cold Brew Kaffee

Seit einiger Zeit erfreut sich dieser koffeinhaltige Wachmacher, großer Beliebtheit. Cold Brew („kalt gebrüht“) enthält weniger Säuren und Bitterstoffe als herkömmlicher Kaffee und ist somit verträglicher. Einfach Kaffee mit kaltem Wasser aufsetzen, etwa 10–12 Stunden (z.B. über Nacht) ziehen und am Ende wird er gefiltert. Pur kaum zu trinken, wird dieses entstandene Kaffeekonzentrat mit Wasser und Eiswürfeln, mit Milch oder Sahne, einer Kugel Eis, mit Fruchtsaft oder auch als Cocktail mit Alkohol serviert.

Grüne Smoothies

Die süß-sämigen Produkte sind zwar zum Trinken, gelten aber eher nicht als durstlöschendes Getränk. Viel eher zählen sie zu den Zwischenmahlzeiten. Smoothies sind kein Ersatz für frisches stückiges Obst und Gemüse, aber manchmal ganz praktisch für Frühstücksmuffel oder einfach für zwischendurch. Fertig-Smoothies enthalten oft viel Zucker, Zusatzstoffe und Kalorien. Besser aus ganzen Obst- und Gemüsestücken selbst im Mixer herstellen. Hervorragende Zutaten sind Spinat, Mangold, Grünkohl, Rucola, Blattsalat, Salatgurke, Minze, Beeren, Banane, Apfel, Kiwi und Rhabarber. Beim Kombinieren – ab und zu auch mal mit exotischen Zutaten wie Matcha-Tee, Ananas oder Kokoswasser – sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt.

Zum Schluss – zum Wohl!

Die angesagten Limos, Eistees, Aroma-Wässer und Smoothies liefern Vitamine und Mineralstoffe sowie teilweise Ballaststoffe und Antioxidantien. Sie sorgen für Abwechslung im geschmacksarmen „Wasser-Alltag“. Die Superdrinks können die klassischen, kalorienarmen Durstlöscher wie Wasser und ungesüßten Tee nicht ersetzen. Aber hübsch serviert verschaffen sie alkoholfreien und erfrischenden Trinkgenuss, zum Beispiel bei Gartenpartys – vor allem an heißen Sommertagen.

Quellen:


Autor: Isabel Lück
Foto: ClipDealer

Wo 09/18

Fußleiste